baroque muerz

»ZEFIRO« Sonate da Camera
Alfredo Bernardini und Paolo Grazzi - Barockoboe
Alberto Grazzi - Barockfagott
Lorenz Duftschmid - Viola da gamba und Basso di Viola
Anna Fontana - Cembalo

freitag / 18. september 2015 / 19.30 uhr
kunsthaus muerz / webern saal

Werke von G. H. Albicastro, J. F. Fasch, A. Lotti, G.F. Händel, J.D. Zelenka und J.S. Bach

Der griechischen Mythologie zufolge ist Zephir (Zefiro im Italienischen) der sanfte und gutmütige Gott der Westwinde. So ist das Ensemble Zefiro auf dasjenige Repertoire des 18. Jahrhunderts spezialisiert, in dem besonders die Blasinstrumente eine herausragende Rolle spielen. 1989 von den Oboisten Alfredo Bernardini und Paolo Grazzi mit dem Fagottisten Alberto Grazzi gegründet, ist Zefiro eine Gruppe von vielseitigen und erfahrenen Musikern, die allesamt Mitglieder bedeutendster Barockorchester sind. Seither ist Zefiro bei den wichtigsten europäischen Festivals (Amsterdam, Aranjuez, Barcelona, Bonn, Genf, Graz, Helsinki, Innsbruck, Lüttich, London, Lyon, Malmö, Manchester, Mailand, Paris, Palma de Mallorca, Potsdam, Prag, Regensburg, Rom, Salzburg, Stresa, Stuttgart, Teneriffa, Utrecht, Wien, etc.) sowie in Israel, Ägypten, Japan, Korea, Kanada, Argentinien, Chile, Uruguay, Brasilien und in den USA erfolgreich aufgetreten, wie das positiven Echo von Publikum und Presse belegt.

Zefiros Aufnahmen von Jan Dismas Zelenkas sechs Trio-Sonaten, von Mozarts sämtlichen Werke für Bläserharmonie und Bearbeitungen für originalen Instrumenten (12 Bläser und Contrabaß) aus den drei Da Ponte-Opern, und von Vivaldis Concerti per vari strumenti und Concerti für Hoboe, Fagott und Streicher wurden mit verschiedenen internationalen Preisen bis hin zum Grand Prix du Disque, zum "Premio Nazionale Classic Voice”, zum "Choc du Monde de la Musique de l’année 2007” und zum "Diapason d’Or de l’année 2009” ausgezeichnet, was den weltweiten Ruf von Zefiro für den virtuosen und lebendigen Umgang mit ihrem Repertoire unterstreicht.

Zuletzt hat sich Zefiro durch die Einspielung von Kammermusik des späten 18. Jahrhunderts zweier zu Unrecht vergessener aber bemerkenswerter Komponisten, G. Druschetzky und L. Gatti, verdient gemacht. Nicht zuletzt stehen die Aufnahmen von Händels "The Musick for the Royal Fireworks”, Water Music und der Wassermusik von Telemann für Zefiros breite Aktivität als Barockorchester; beachtenswert sind auch die Aufnahmen von Beethovens Harmoniemusik und von Mozarts Divertimenti für Bläser und Streicher, beide bei Sony Music/DHM erschienen.
Musik von G. H. Albicastro, J. F. Fasch, A. Lotti, G.F. Händel, J.D. Zelenka und J.S. Bach

Text: Lorenz Duftschmid

Kartenpreise und Abos: Einzelkarten: Euro 30.- / 20.-, Einzelabo: Euro 95.- / 65.-, Partnerabo: 165.-


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