Chorus sine Nomine

Ein Programm der Vielfalt: die Brücke der Interpretation des sensationellen Chores reicht von Francis Poulencs Männerchor Pretiosen bis zu Cantos Nativos von Marcos Leite. Die Stimmen verschmelzen so miteinander, dass sie in ihrer betörenden Eindringlichkeit ein einzigartiges musikalisches Erlebnis darstellen. Mit den Klängen des großen Chores findet die Saison der Reihe \"classic.muerz\" ihren sinnvollen Abschluss, das fest des kunsthauses muerz \"brücken in die gegenwart 2008\" seinen stilvollen Beginn. Programm: Györgi Ligeti (1923 – 2006) Ejszaka / Reggel für Chor a cappella Francis Poulenc (1899 – 1963) Quatre petites prières de saint François d’Assise für Männerchor a capella Samuel Barber (1910 – 1981) To be sung on the water für Frauenchor John Tavener (*1944 ) The lamb, the tyger Marcos Leite (1953 – 2004) Tres Cantos Nativos dos Indios Krao für Chor a capella Benjamin Britten (1913 – 1976) Five flower songs für Chor a capella Alban Berg (1885 – 1935) / Arr.Clytus Gottwald Die Nachtigall für 16stimmigen Chor a capella [b]Chorus sine nomine[/b] 1991 von Johannes Hiemetsberger gegründet zählt der Chorus sine nomine heute zu den gefragtesten Vokalensembles in Österreich und ist Gast bei renommierten Festivals und Veranstaltern wie der Jeunesse, dem Wiener Konzerthaus, dem Musikverein, der Styriarte, dem Brucknerfest in Linz, den Festivals in Lockenhausen und Raiding und im Ausland. Zahlreiche erste Preise bei bedeutenden Chorwettbewerben, vielfältige CD-Produktionen sowie die Vergabe von Auftragswerken (z.B. \"Totentanz\" von Wolfgang Sauseng) dokumentieren Qualität und Stellenwert des Herzensanliegens: a capella Musik. Gemeinsam mit Partnern wie Jordi Savall, Kristjan Järvi, Gidon Kremer, Martin Haselböck u.a. realisiert der Chorus sine nomine zudem Programme von enormer stilistischer Vielfalt: von Cavalieris \"Rappresentatione di anima e di corpo\" über die Marienvesper von Monteverdi und die Passionen Bachs bis zu Kurt Weills \"Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny\", von Rachmaninoffs \"Vesper\" bis zu Bernsteins \"Mass\". [b]Johannes Hiemetsberger[/b] Im oberösterreichischen Kaltenberg 1971 geboren erhielt Johannes Hiemetsberger seine musikalische Ausbildung bei Wolfgang Mayrhofer, am Brucknerkonservatorium Linz (Trompete), am Konservatorium der Stadt Wien (Dirigieren bei Georg Mark und Reinhard Schwarz: Alte Musik) und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (Musikpädagogik: Chorleitung bei Johannes Prinz, Herwig Reiter und Erwin Ortner). Als Gründer und künstlerischer Leiter des Chorus sine nomine, des Vokalensembles \"Company of Music\" arbeitet er als Dirigent mit Ensembles wie der Camerata Salzburg, der Wiener Akademie sowie dem Ensemble \"Tonus\" zusammen. Im April 2006 leitete er zum ersten Mal die Wiener Symphoniker mit Werken von Gulda und Bruckner. Von 1998 bis 2002 war er Lehrer für Chorleitung am Konservatorium für Kirchenmusik der Erzdiözese Wien, seit 1998 unterrichtet er Chor- und Ensembleleitung an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (Habilitation 2004). Er ist Gastreferent und Leiter von Seminaren und Chorfestivals im In- und Ausland (Festival \"Europa Cantat 2003\" in Barcelona u.a.). Johannes Hiemetsberger ist Preisträger des Erwin Ortner-Fonds. Kartenpreise: 14,- / 24,- Inhaber der Mürzzuschlager Bonus Card: 1,- Eintritt

Infos & Tickets

Do / 12.06.2008
19:30 Uhr
kunsthaus muerz / anton webern saal

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