Die Planeten

baroque 26/27

Dieter Röschel – Rezitation „Harmonices Mundi“
Gottfried von der Goltz – Barockvioline
Armonico Tributo
Brigitte Täubl – Barockvioline
Thomas C. Boysen – Theorbe
Marco Vitale – Cembalo
Lorenz Duftschmid – Viola da gamba

Dieterich Buxtehude (1637–1707)
„Planeten-Sonaten“


Dieterich Buxtehudes „Planeten-Sonaten“ beziehen sich auf die sieben Triosonaten seines ersten Opus. Der Komponist ordnete die Tonarten dieser Werke den sieben damals bekannten Planeten (inklusive Sonne und Mond) sowie der musikalischen Sphärenharmonie – Harmonices Mundi – nach Johannes Kepler zu. Kepler, der im Auftrag der steirischen Landstände als Lehrer für Mathematik in Graz, später in Linz und Prag tätig war, schuf für Kaiser Rudolf II. epochale Werke der Astronomie. So entdeckte er die „Keplerschen Gesetze“, Gesetzmäßigkeiten, nach denen sich Planeten um die Sonne bewegen. In den Harmonices Mundi spricht Kepler von einem harmonischen Gesetz, das eine musikalische Harmonie enthüllt, die der Schöpfer im Sonnensystem verewigt hat.

Dieser Versuch, die Resonanz der menschlichen Seele durch Musik wissenschaftlich zu erklären – der Hamonikale Pythagoreismus – inspirierte Dieterich Buxtehude zu seinen Planeten-Sonaten. Darüber hinaus gibt es die schöne Legende, dass der Anblick der berühmten Astronomischen Uhr in der Lübecker Marienkirche (der Aufführungsstätte seiner „Abend-Musiken“) Buxtehude zur musikalischen Verknüpfung von
Astronomie und Tonart inspirierte.

 

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Kartenpreise und Abos: Einzelkarten: 45€ / 35€, Abo: 193€  / €

 

Foto: Gottfried von der Goltz, Foto: Nikola Milatovic

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Mi / 12.05.2027
19.00 Uhr
Pfarrkirche Krieglach
€ 45,--