Musik zur Eröffnung:
Hirsch Fisch – Norbert Trummer und Klaus Tschabitzer aka Johnny Schwimmer
Georg Janik zum Werk Dieter Preisls: „Seine in seriellen Werkblöcken entstandenen künstlerischen Arbeiten kennzeichnet die Auseinandersetzung mit Flächenanordnungen und mehrdeutigen Strukturen und – über die Dimensionierung und Lage der Flächen – die Bildung räumlicher Wirkung. Das markanteste künstleriche Idiom Dieter Preisls aber stellt sein Liniengefüge dar, das einmal in feinen gestrichelten Bahnen und Reihungen, als parallele Auf- und Nebeneinanderfolge von Schraffen die Kompositionen streng reguliert, um dann an anderer Stelle als Geschlängel scheinbar feste Ordnungen aufzulösen. Die Unterschiede in der Verdichtung und Auflösung der daraus entstehenden Interferenzmuster sind dabei so graduell wie essentiell.“
Dieter Preisl studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Max Weiler und Arnulf Rainer. Seit 1987 war er als freischaffender Künstler und Musiker tätig. Sein Wissen über Farbenlehre und Materialkunde gab er ab 2002 an die Studierenden der kunstschule.wien weiter. Dominiert ist sein malerisches Werk durch abstrakte Gemälde in allen Formaten, durch Faltobjekte und dreidimensionale Bildobjekte. Daneben befasste sich Preisl mit fotorealistisch anmutenden Porträts in Acryl und schuf eine Vielzahl von Papierarbeiten und Zeichnungen.
Öffnungszeiten: Donnerstag bis Samstag: 10 bis 18 Uhr, Sonntag: 10 bis 16 Uhr
Dauer der Ausstellung: 04.10.-08.11.2026
Kartenpreise:
Eröffnung: freier Eintritt
€ 14 (das Ticket ist für beide laufenden Ausstellungen gültig)
freier Eintritt für Besucher:innen unter 19 Jahren und Student:innen