Elisabeth Gschiel

Eröffnung der Ausstellung am Freitag 27. November 2020, 19.00 Uhr

Elisabeth Gschiel hat sich den genähten Faden als ästhetisches Medium zu eigen gemacht. Die ausgebildete Architektin hat die Nähmaschine für sich entdeckt und verwendet diese, in einer sehr unkonventionellen Art als „Zeichenstift“. Sie schafft damit einzigartige Landschaften, überarbeitet Portraits, verwendet Kurzwaren, Kleiderhaken oder Abfallmaterialien aus Plastik. Ihre Arbeiten leben von der Haptik des Fadens, den sie oft nur in einer Farbe verwendet. Die hängenden Fäden verleihen den Motiven eine einzigartige Poetik. Stich für Stich überträgt sie ihre Ideen auf den Untergrund. Ihre Arbeit ist poetisch, konstruktiv, geordnet, überlegt und sehr präzise. Eindrucksvoll schafft sie es mit Nadel und Faden den Blickwinkel auf den Alltag zu verändern und zu schärfen. Ihre Technik und die eingesetzten Materialien charakterisieren ihre unverwechselbaren Bilder und Objekte. 

Monika Holzer-Kernbichler (Kunsthaus Graz)

 

Aufgrund der aktuellen Vorschriften sind für die Eröffnung Reservierungen unter kunst@kunsthausmuerz.at oder von Montag bis Freitag von 10.00 bis 15.00 Uhr unter 03852/56200 erforderlich. Alle Veranstaltungen erfolgen unter Einhaltung der jeweils aktuellen Sicherheitsvorschriften.

Öffnungszeiten: Donnerstag – Samstag: 10 – 18 Uhr, Sonntag: 10 – 16 Uhr

 

 

Infos & Tickets

Fr / 27.11.2020  - So / 17.01.2021
19.00 Uhr
galerie kunsthaus muerz

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