Elisabeth Gschiel

Elisabeth Gschiel hat sich den genähten Faden als ästhetisches Medium zu eigen gemacht. Die ausgebildete Architektin hat die Nähmaschine für sich entdeckt und verwendet diese, in einer sehr unkonventionellen Art als „Zeichenstift“. Sie schafft damit einzigartige Landschaften, überarbeitet Portraits, verwendet Kurzwaren, Kleiderhaken oder Abfallmaterialien aus Plastik. Ihre Arbeiten leben von der Haptik des Fadens, den sie oft nur in einer Farbe verwendet. Die hängenden Fäden verleihen den Motiven eine einzigartige Poetik. Stich für Stich überträgt sie ihre Ideen auf den Untergrund. Ihre Arbeit ist poetisch, konstruktiv, geordnet, überlegt und sehr präzise. Eindrucksvoll schafft sie es mit Nadel und Faden den Blickwinkel auf den Alltag zu verändern und zu schärfen. Ihre Technik und die eingesetzten Materialien charakterisieren ihre unverwechselbaren Bilder und Objekte. Monika Holzer-Kernbichler (Kunsthaus Graz)

 

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Öffnungszeiten: Donnerstag – Samstag: 10 – 18 Uhr, Sonntag: 10 – 16 Uhr

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