Fluchtlinien

brücken 2026

KOFOMÜ (Komponist:innenforum Mürzzuschlag)

18.00 Uhr / Toni Schruf Gasse
Heidrun Primas – Feldstellen

19.00 Uhr / Wiener Straße 35
Weg aus Mürz (Uraufführung)
Schüler:innen des Herta Reich Gymnasiums
Stephan Matyus – Erarbeitung, Dramaturgie, Regie

19.45 Uhr / kunsthaus muerz
Fluchtlinien (Uraufführung)
Gina Mattiello – Stimme, Textfassung, Dramaturgie
Adrián Artacho – Komposition, Performance,
Lichtkonzeption
Reinhold Schinwald – Komposition, Live-Elektronik
Stefan Obmann – Posaune

Texte von Herta Reich

KNUSP / Klaus Haidl – Gitarre, Gobi Drab – Blockflöten

 

Im Zentrum dieser Festivalstation steht das Erinnern als gemeinschaftlicher und künstlerischer Prozess. Feldstellen eröffnet den Abend als rituelles Gedenkereignis im öffentlichen
Raum. Die Performance lädt dazu ein, innezuhalten und Erinnerung als lebendige Gegenwart zu erfahren – nicht als Rückblick, sondern als gemeinsame Verantwortung für die Zukunft.

Ausgehend von Herta Reichs autobiografischem Bericht „Zwei Tage Zeit“ entwickeln Gina Mattiello und Adrián Artacho im Rahmen des kofomü – Komponist.innenforum Mürzzuschlag neue Kompositionen/Performances zwischen Sprache, Stimme, Komposition und räumlichem Klang. Der Text wird dabei nicht illustrativ vertont, sondern als historisches
und persönliches Zeugnis verstanden, das in zeitgenössische Klangformen übersetzt wird. Parallel dazu erarbeitet Stephan Matyus gemeinsam mit Schüler:innen des Herta Reich Gymnasiums Mürzzuschlag eine künstlerische Annäherung an das Leben Herta Reichs. Aus biografischen Spuren, historischen Quellen und persönlichen Reflexionen entsteht eine Arbeit, die Erinnerung nicht bewahrt, sondern weiterträgt
und in die Gegenwart hinein befragt. Das Duo KNUSP verbindet in Sonic-Zwischenräumen die beiden Uraufführungen mit real time compositions.

freier Eintritt

 

In Kooperation mit büro lunaire

 

Herta Reich, Foto: Ronny Reich

Infos & Tickets

Do / 01.10.2026
ab 18.00 Uhr
Toni Schruf Gasse / Wiener Straße 35 / kunsthaus muerz
€ freier Eintritt