PETER MÖSTL

Staub und Stein

„Was Hände bauten, können Hände stürzen.“ (Friedrich Schiller)

Die Präsentation von Fotoarbeiten beschäftigt sich mit Zerfall und Aufbau – mit Veränderung.
Dabei bringt der Künstler Peter Möstl seine Heimatstadt Mürzzuschlag, ihre Umgebung, das Kunsthaus selbst und schließlich seine eigene Geschichte ein.

Peter Möstl zeigt bewusst fotografische Hommagen an Vorbilder wie Edward Weston und Caspar David Friedrich oder auch Verbeugungen vor Michelangelo und Andrea Palladio und deren Umgang mit Stein und Marmor.

Der Bogen der Ausstellung spannt sich von Peter Möstls fotografischen Anfängen in Graz über die Dokumentation der Bautätigkeit in Mürzzuschlag bis weit in die Vergangenheit zu Steingravuren, die er bei seiner Reise durch das Airgebirge in Niger fotografiert hat. Dem gegenübergestellt, erinnert eine Ansammlung von Gesteinsbrocken auf der Pretul, an untergegangene, geheimnisvolle Kulturen.

„Was mich, unabhängig vom jeweiligen Aufenthaltsort, seit meiner Jugend immer begleitet hat, ist eine spezielle Art der Betrachtung, des Sehens meiner Umgebung. Der Bildhauer Josef Pillhofer und der Fotokünstler Branko Lenart, glücklicherweise meine Lehrer an der HTBLA Ortweinplatz, haben sicher wesentlich dazu beigetragen – auch dazu gibt es Verweise in meinen Arbeiten.

In einer Zeit, in der gefühlt kein Stein auf dem anderen bleibt, zeige ich in die fernere und nähere Vergangenheit, um die Gegenwart vielleicht klarer zu sehen.“ (Peter Möstl)

 

Öffnungszeiten: Donnerstag bis Samstag: 10 – 18 Uhr, Sonntag: 10 – 16 Uhr

Dauer der Ausstellung: 4. März – 23. April 2023

Infos & Tickets

Fr / 03.03.2023
18.30 Uhr
galerie kunsthaus muerz

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