Restitution – ein ungeliebtes Kind? Österreich und seine Zeitgeschichte

Geboren 1948 in Ernstbrunn/NÖ Studium der Geschichte und Germanistik Professor an allgemeinbildenden höheren Schulen 1975 bis 1984 Referatsleiter für Zeitgeschichte und Politische Bildung im Bundesministerium für Unterricht und Kunst 1984 bis 1992 Koordinator der Stadtaußenpolitik und Bereichsleiter für Kultur und Schule in Wien 1992 bis 2001 Amtsführender Präsident des Stadtschulrates seit 2001 Bereichsleiter für Restitutionsangelegenheiten. Zahlreiche Vorträge im In- und Ausland, regelmäßige Beiträge in österreichischen Tageszeitungen. \"Irgendwann muss doch endlich Schluss sein!\" ist der häufigste Ausruf, wenn es um Restitutionsforderungen geht – dicht gefolgt von der Frage \"Wann wird denn endlich eine Ruhe sein?\" Kurt Scholz, langjähriger Stadtschulratspräsident von Wien und seit drei Jahren Restitutionsbeauftragter, widmet sich der komplizierten österreichischen Nachkriegsgeschichte – und den Ereignissen von 1938 bis 1945, deren so genannte „Arisierungen“ der größte Raubzug in der jüngeren Geschichte unseres Landes waren. Vieles ist seither geschehen, manches noch zu tun, ob es uns gefällt oder nicht. Denn wer die Wahrheit verschweigt, macht das Schweigen zur Lüge.

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Mi / 05.05.2004

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