Umober Huberum Oswald Oberhuber, Ernst Caramelle, Franz Graf, Brigitte Kowanz, Eva Schlegel, Franz Vana, Hans Weigand Kuratiert von Brigitte Kowanz

Oberhubers Lehre war geprägt von größtmöglicher Offenheit, wodurch die Studierenden bereits während ihrer künstlerischen Ausbildung sehr unterschiedliche individuelle Entwicklungen durchlaufen konnten. Als Schmelztiegel und Treffpunkt für die KünstlerInnen diente in dieser Zeit unter anderem die Galerie nächst St. Stephan, der bis 1977 Oswald Oberhuber und ab 1978 Rosemarie Schwarzwälder vorstanden. Der heute so zentrale Begriff der Transdisziplinarität wurde von Oberhuber bereits damals in die Praxis umgesetzt. Als Professor und Rektor revolutionierte er die Angewandte und holte wichtige internationale Kuratoren, Künstler und Theoretiker an die Hochschule. Als international hervorragend vernetzter Kurator nahm er als Ideenspender und Einmischer eine zentrale Position in der österreichischen Kunst- und Kulturlandschaft ein. Als Künstler lehnte er Stilbildung ab, die permanente Veränderung war ihm immer ein großes Anliegen. Mehr als 30 Jahre sind vergangen seit die sechs KünstlerInnen ihr Studium beendet und sich in sehr unterschiedliche Richtungen entwickelt haben. Gemeinsam ist ihnen eine forschende, experimentelle Arbeitsweise und dir Ablehnung stilistischer Zuordnungen. In ihren Arbeiten überschneiden und verketten sich verschiedene Medien ausgehend von konzeptuellen Grundlagen auf unterschiedliche Weisen. Reflektiert wird über Wahrnehmung, Sichtbarkeit und Medien, aber ebenso über Kunstproduktion und Rezeption. Dem Raum – in abstrakter, virtueller und konkreter Form – kommt dabei immer eine zentrale Rolle zu. Brigitte Kowanz Ausstellungsdauer: 27. 04. 2013 bis 16. 06. 2013 Öffnungszeiten: Donnerstag bis Samstag 10:00 – 18:00 Uhr, Sonntag 10:00 – 16:00 Uhr, für Gruppen auch nach Vereinbarung Eintritt: 4.- / Studierende bis zum vollendeten 27. Lebensjahr 3.-, unter 19 Jahren ist der Eintritt frei.

Infos & Tickets

Fr / 26.04.2013  - So / 16.06.2013
19.30 Uhr
kunsthaus muerz / walter buchebner saal

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