GUKUBI MATO rückt Prozesse ins Zentrum. Mehrere kinetische Objekte bespielen die Galerie als lebendige Zeiträume.
Die Arbeiten verändern sich über die Zeit. Material, Technik und Bewegung wirken dabei unmittelbar zusammen. Formen verdichten sich, lösen sich wieder auf und entstehen neu.
Ein wiederkehrendes Muster bildet den Ausgangspunkt. Daraus entwickelt sich ein offener Zyklus. Die Objekte wiederholen bestimmte Abläufe, bleiben dabei aber in ständiger Veränderung. Ihre Bewegungen folgen einer eigenen Ordnung, ohne zu ihrem Ursprungszustand zurückzukehren.
So entstehen kinetische Situationen, die sich während der gesamten Ausstellungsdauer weiterentwickeln. Jeder Zyklus wird zur nächsten Entwicklungsstufe.
GUKUBI MATO, *2017 愚首魔徒, Martin Guevara-Kunerth, *1989, Tom Biela, *1987, leben und arbeiten in Graz/Österreich
Aus der Architektur und Fotografie kommend, greifen die beiden in ihren konzeptionellen prozesshaften Arbeiten unterschiedlichste Themen auf. Die Bandbreite reicht von multimedialen Projekten, die sich mit den Wirkungsweisen der Wahrnehmung auseinandersetzen, über die Beschäftigung mit physikalischen Phänomenen, technologischem Fortschritt, Zerfall und der eigenen Veränderung.
Als Impulsgeber bzw. Grundlage dienen dabei unter anderem Sammlungen und Beobachtungen aus dem (digitalen) Alltag.
Öffnungszeiten: Donnerstag bis Samstag: 10 bis 18 Uhr, Sonntag: 10 bis 16 Uhr
Dauer der Ausstellung: 22.11.2026-14.02.2027
Kartenpreise:
Eröffnung: freier Eintritt
€ 14 (das Ticket ist für beide laufenden Ausstellungen gültig)
freier Eintritt für Besucher:innen unter 19 Jahren und Student:innen